|
|
Pinnwand von St. Walburga OverathEinführung in das Internet |
Eine Veranstaltung der Stadtbücherei St. Walburga Overath
Dr. Werner Niggemann; Email w_o_niggemann@t-online.de
Definition des Internets
Möglichkeiten der privaten Nutzung
Voraussetzungen der privaten Nutzung
Webadressen zum Starten ins WWW
Tips zur Email
Grundlagen des Internets
Adressierverfahren im WWW
Fachbegriffe
Diese Webseite dient der Ergänzung der Veranstaltung in der Stadtbuecherei. und zur praktischen Einführung in die Dienste des Internets. Die Einführung richtet sich an Laien, die einen ersten Eindruck gewinnen möchten:
was ist das Internet,
was kann ich privat damit anfangen.
Diese Einführung erhebt nicht den Anspruch vollständig zu sein. Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen sind jederzeit herzlich willkommen.
Das Netz zwischen den Netzen". Weltweiter Verbund von Computernetzwerken der Regierung, Universitäten, privaten Organisationen und Firmen. Es gibt einheitliche Regeln zum Zugriff auf die Computer, zur Übertragung von Daten und zur Darstellung der Inhalte.
Sehr preiswerter Austausch von Textnachrichten mit anderen Teilnehmern, deren Email-Adresse bekannt sein muss. Es ist möglich mehrere Teilnehmer gleichzeitig zu adressieren, Post weiterzuleiten und direkt auf eingehende Post zu antworten. Beliebige Dateien könne als Anlage" an die Post gehängt werden. Die Post wird offline geschrieben, Gebühren fallen nur für die Dauer der Übertragung an.
Das World Wide Web ist der bekannteste Internet Dienst. Es besteht aus einem einheitlichen Verfahren um Texte, Bilder, Grafik, Musik, Video und Antwortformulare auf einem Bildschirm darzustellen und die Inhalte mit anderen Inhalten im Web zu verknüpfen (links). Es dient der Präsentation von Organisationen und Firmen, bietet die Möglichkeit Auskünfte einzuholen, sowie Waren und Dienstleistungen zu bestellen. Die aufzurufende Adresse einer Webseite muss bekannt oder als Verweis auf einer Webseite vorgesehen sein. Viele Provider bieten die Möglichkeit eigene Webseiten bereitzustellen. Es entstehen Kosten für die Dauer der online Nutzung.
Diskussionsrunden zu bestimmten Themen, bei denen alle Beiträge zu einem Thema fortlaufend gesammelt werden und zum Nachlesen bereitstehen (threads). Es wird ein Leseprogramm benötigt, das die Beiträge übersichtlich darstellt. Die Leseprogramme laden die Beiträge zu einem ausgewählten Thema auf den lokalen Computer, so dass das eigentliche Lesen und mögliche Antworten offline erfolgen kann. Kosten entstehen wie beim Email Verfahren nur für die Zeit der eigentlichen Datenübertragung.
Ein Verfahren, bei dem die Beiträge der angemeldeten Teilnehmer gleichzeitig (realtime) allen anderen Teilnehmern übertragen wird. Hiermit wird eine Unterhaltung wie auf einer Party nachgebildet. Es hat sich in den Chatrooms eine spezifische Sprache herausgebildet, um möglichst kurz seine Beiträge schreiben zu können und sein Befinden mitzuteilen; Emoticons z. B. Ich freue mich :-) ich bin traurig :-(
Telefonanschluss (normaler analoger Anschluss oder ISDN)
Modem (Gerät zur Datenübertragung über eine Telefonleitung oder Anschlußgerät für ISDN)
Computer (in Zukunft dedizierte Anschlußgeräte oder z. B. Spielkonsolen)
Zugangssoftware + Datenanzeige/Eingabe-Programm (Webbrowser, Email-Programm)
Vertrag mit einem Netzanbieter (Provider oder call by call)
einmalige Kosten ca. 2000 DM (hauptsächlich der Computer und Modem)
laufende Kosten ca. 10 DM/Monat + Nutzungsgebühr je nach Anbieter
Dieser Text ist auf der Walburga Website unter www.st-walburga.de/pinnwand/internet/einfuehrung.htm gespeichert.
Diese Adressen stellen nur einen ersten Startpunkt dar. Sie sind nicht als besondere Empfehlung oder Werbung für einen bestimmten Anbieter gedacht (außer für die eigene Website). Die de-Domainen sind auf Deutsch, die com-Domainen auf Englisch abgefasst.
Suchmaschinen sind die erste Wahl, wenn Sie zu einem Thema Informationen im Web finden möchten und noch keine URL haben. In Suchmaschinen wie yahoo oder lycos kann man die vorgesehenen Kategorien durchsuchen. Diese bieten meistens sehr treffende Verweise an. Die zweite Möglichkeit ist die Suche nach Webseiten, die zwar mehr Treffer liefern, aber auch viele nicht zutreffende Verweise.
|
www.fireball.de |
||||
Bundesbahn reiseauskunft.bahn.de Telefonbuch www01.teleauskunft.de
WDR www.wdr.de Bildzeitung www.bild.de Süddeutsche Zeitung www.sueddeutsche.de,
Spiegel www.spiegel.de Die Zeit www.zeit.de Aus der IT Branche: www.heise.de
Schulen im Netz www.schulweb.de, Arbeitsamt www.arbeitsamt.de
www.st-walburga.de/links/links.htm (Webseite der kath. Kirchengemeinde in Overath. hier weitere Verweise auf katholische und evangelische Webseiten. Yahoo bietet auch einen guten Überblick)
Amazon www.amazon.de Quelle www.quelle.de Bertelsmann www.bol.de
Wählen Sie einen merkbaren Email Namen z. B. "willi-muster@provider.de". Als Trennzeichen sind zulässig ".", "-", "_" aber keine Leerzeichen.
Pflegen Sie das Adressbuch; Übernehmen Sie die Absenderadressen in das Adressbuch
Geben Sie einen passenden Betreff ein. Dies hilft Ihrem Empfänger und Ihnen!
Nicht verschlüsselte Email ist wie eine Postkarte. Seien Sie vorsichtig mit vertraulichen Inhalten.
Bleiben Sie in einer Email möglichst bei einem Thema, das dem Betreff entspricht.
Passen Sie den Schreibstil Ihrem Empfänger an: Formell bei Unbekannten, locker bis flockig bei Bekannten. Email kann sehr förmlich sein, aber auch die ganz kurze Notiz.
Nutzen Sie die "Antworten" (Reply) Funktion, bei der der erhaltene Text in Ihrer Email wiederholt wird. Dies hilft Ihrem Empfänger den "Gesprächsfaden" zu behalten.
Bleiben Sie höflich. GROSSschreiben wird als "Schreien" empfunden.
Heben Sie Textpassagen besser durch *** durch Sternchen hervor ***
Fügen Sie genügend Absätze ein. Lange zusammenhängende Textpassagen sind schwer zu lesen.
Schicken Sie Ihre Email nur als Text, nicht als "HTML"!
Stellen Sie bei Dateien in Anhängen sicher, dass Ihr Empfänger sie auch öffnen kann.
Benutzen Sie bei formatierten Texten die Textformate "RTF" oder ganz einfach "ASCII".
Bilder verschicken Sie im "BMP" Format oder platzsparender im "JPG" Format.
Sparen Sie Verbindungskosten: Lesen und schreiben sie im offline Modus.
Geben Sie keine Kettenbriefe weiter.
Schalten Sie die Sicherheitsfunktionen Ihres Mailprogramms ein (I love you Wurm).
Basis des Internets ist ein einheitliches Kommunikations Protokoll das TCP/IP. Dieses dient zur
eindeutigen Bereitstellung der einzelnen Netzdienste über sogenannte Ports,
gesicherten Übertragung der Daten (TCP),
Zerlegung der Daten in einzelne Datenpakete von max. 1500 Zeichen,
eindeutigen Adressierung aller angeschlossenen Rechner (Hosts) über die IP-Adressen,
Versand der Datenpakete über ein beliebiges physisches Medium (z. B. Funk, Telefonleitung analog oder digital, direkte Drahtverbindung etc.)
Das physische Übertragungsmedium und hängt vom jeweiligen Verwendungszweck ab
Zur besseren Handhabe sind die Host im Internet mit einem Namen versehen werden, die über spezielle Dienste (Nameserver) in die einmalige IP Adresse aufgelöst werden.
Diese Namen sind nach einem einheitlichen Verfahren in Namensgruppen (Domainen) hierarisch organisiert. Beispiel: www.schule.berg.net Die Auflösung erfolgt von rechts nach links: net für Network = Netzdienstanbieter, berg = Name des Anbieters, schule = Schulservice des Anbieters, www = Webserver für den Schulservice. Die zugehörige IP Adresse lautet: 195.190.29.4. Ihre eigene Adresse bekommen Sie normalerweise beim Einwählen von Ihrem Provider zugeteilt. Die Liste aller höchsten Domaine Bezeichner (top level domain) führt das IANA
Die Datenübertragung zwischen den einzelnen Teilnetzen des Internets läuft über spezialisiert Computer, den Router". Dies sind Computer, die als Verteilmaschinen die einzelnen Adressen der Datenpakete lesen und an die jeweilige Zieladresse weiterleiten. Dies entspricht der Briefverteilung der "Gelben Post".
Die Datenpakete enthalten die Zieladresse, die Absenderadresse, den Port des Netzdienstes und die eigentlichen Daten. Jedes Datenpaket ist unabhängig von allen anderen Datenpaketen und kann daher auch über verschiedene Wege weitergeleitet werden. Dieses Verfahren dient der Ausfallsicherheit des gesamten Internets. Erst der Empfänger setzt die Daten wieder in der richtigen Reihenfolge zusammen. Falls Datenpakete fehlen, werden sie vom Absender neu angefordert.
Die Regeln, nach denen die einzelnen Dienste arbeiten, werden in Protokollen beschrieben. Die Beschreibungen sind in den RFCs (Request for Comments) niedergelegt und öffentlich zugänglich.
Jeder Dienst im Netz besteht aus einem Dienst-Anbieter, dem Server und einem Dienst-Nehmer, dem Client. Beide müssen die notwendigen Protokolle beachten.
Im World Wide Web ist das Adressierschema zu dem URL = Unified Resource locator (allgemeingültiger Bezeichner einer Dokumentenquelle) erweitert worden. Die URL setzt sich zusammen aus: Protokoll://Hostname/Pfadangabe/Filename#Sprungziel
Beispiel: http://www.st-walburga.de/pfarrbrief/index.htm
Auflösung: http (hypertext transport protokoll) Verfahren zur Übertragung von
Webseiten
www.st-walburga.de Name des Server mit der Webseite
/stadbuecherei/neue-medien/ Pfadangabe auf dem Server www.st-walburga.de
sbuch.html Filename im Pfad .../neue-medien
#sb10 Sprungmarke in der Datei sbuch.html
Die Browser bieten die Möglichkeit bereits besuchte URLs in den Lesezeichenlisten (bookmarks) abzulegen und später bequem wieder aufzurufen. Die Lesezeichen können nach Themen geordnet angelegt werden.
|
Analoge Verbindung |
Telefonverbindung bei der die Sprache und Daten mittels Tönen übertragen werden |
|
Anlage einer Email Attachement |
Beliebige Datei, die an den Text einer Email angehängt wird. So können Bilder, Töne und formatierte Dokumente wie Texte, Kalkulationsblätter und Graphiken übertragen werden. |
|
Browser |
Programm um die Inhalte der Dateien im World Wide Webs anzuzeigen (to browse= blättern); Bekanntesten Programme: Internet Explorer, Netscape Communicator, Opera |
|
Cc, carbon copy Zur Kenntnis |
Ein Adressat einer Email, dem die Nachricht zur Kenntnis geschickt wird, ohne ihn direkt anzusprechen. |
|
Client |
Dienstnehmer eines Dienstanbieters (Server). Der client ist normalerweise die Benutzerseite einer Rechner-Rechner Verbindung. |
|
|
Elektronische Post |
|
ftp |
Filetransfer Protokoll. Ein Verfahren um ganze Dateien zwischen je zwei Rechnern auszutauschen. Auf Windows Rechnern ist standardmäßig nur der ftp client zugelassen |
|
Homepage |
Die erste Seite einer www Präsentation. Sie dient als Aushängeschild der folgenden Darstellung und enthält die Verweise um sich weiter in der Darstellung zurecht zu finden. |
|
Host |
Gastcomputer, ein Computer, der seine Resourcen einem Benutzer oder anderen Rechnern zur Verfügung stellt. Im Internet heißt jeder Computer mit einer IP-Adresse "Host" |
|
http |
Hypertext Transport Protokoll. Übertragungsprotokoll des World Wide Webs |
|
HTML |
Hypertext Markup Language; Beschreibungssprache für Webseiten |
|
ISDN |
Integrated Services Digital Network. Ein gemeinsames Übertragungsverfahren für Sprache und Daten. Bei einem ISDN Anschluss erhält man zwei getrennte Zugangsleitungen in das Telefonnetz. Mit 64 kBit/s schneller als analoge Modems mit bis zu 56 kBit/s. |
|
Link |
Verweis auf eine andere Textstelle, eine andere Datei oder einen anderen Host im WWW |
|
Internet Explorer |
Browser von Mikrosoft, wird zur Zeit noch mit Windows ausgeliefert. |
|
MIME |
Multipurpose Internet Mail Extension; Codierverfahren für die Anhänge einer Email. |
|
Modem |
Modulator/Demodulator; Vorrichtung um digitale Informationen in Tonfolgen umzuwandeln und über analoge Telefonverbindungn zu übertragen |
|
Netscape Communicator |
Browser von Netscape/AOL. Programm in dem ein Webbrowser, ein HTML Editor, ein Emailprogramm und ein News Reader vereint sind. |
|
Online / Offline |
Direkt mit einem entfernten Computer verbunden sein, im Gegensatz zu offline, bei dem nur auf dem lokalen Computer gearbeitet wird. |
|
Outlook |
Email und Adressenprogramm von Mikrosoft. |
|
Pop3 |
Post Office Protocoll Nr. 3; Definition, wie einem Email Server die elektronische Post verwaltet und zum Client übertragen wird. |
|
Protokoll |
Regelwerk mit dem der Datenaustausch zwischen Rechnern geregelt wird. |
|
Provider |
Dienstanbieter für den Internetzugang, Email und Webspace |
|
Realtime |
Echtzeit d.h. ein Computer reagiert in einer festgesetzen meist sehr kurzen Zeit auf ein bestimmtes Ereignis |
|
Server |
Ein Computer, der einen Dienst bereitstellt. Die genaue Bezeichnung erfolgt meist in Verbindung mit dem verwendeten Protokoll oder Dienst, z. B. Ftp Server, Mail Server, Web Server oder http Server etc. Um den Dienst nutzen zu können benötigt man den entsprechenden Client. |
|
smtp |
Simple mail Transport Protokoll; Übertragungsverfahren für Email |
|
ssl |
Secure Socket Layer; Sicherungsverfahren um Webseiten und Eingabedaten in Formularen verschlüsselt zwischen dem Webserver und dem Browser zu übertragen. Wird für vertrauliche Inhalte wie Passwörter, Kreditkarteninformation verwendet. |
|
Surfen |
Zielloses Stöbern im www, d. h. den vorgegebenen Links folgen. |
|
Suchmaschine |
Computer mit denen es möglich ist, nach Inhalten von Webseiten zu suchen |
|
thread |
Faden; Folge von Beiträgen in einer Newsgroup |
|
URL |
Unified Resource Locator; einheitliches Verfahren um ein Dokument im www zu adressieren. |
|
Web |
Kurzform für das World Wide Web. |
|
Webpage, Website |
Eine Datei auf einem Webserver. Bei der Anzeige kann die Webpage mehr als einen Bildschirm füllen, dann zeigen die Browser Verschiebeleisten (Scrollbars) an der rechten Bildschirmseite an. Website = Die Gesamtheit aller Webseiten einer Internetpräsenz. |
|
Webspace |
Der Speicherplatz, der für die Speicherung einer Internetpräsenz zur Verfügung steht. Bei den meisten Providern stehen jedem Internetnutzer zwischen 1 MByte und 10 MByte Speicherplatz zur Verfügung. |