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Pfarrkirche von St. Walburg Overath

Der Versammlungsort der Gemeinde zum Gottesdienst

Ansicht der Pfarrkirche

Pfarrkirche St. Walburga Overath: WestseiteWestseite mit Turm und dem Anbau der neuen Kirche
Eine kurze Baubeschreibung der Pfarrkirche

Eine ausführlichere Baubeschreibung findet sich auf der "Kirche des Monats" Seite des Erzbistums Köln auf der im März 2003 unserer Pfarrkirche vorgestellt wurde.

Kurze Geschichte der Pfarrkirche

Erbaut zwischen 1250 und 1275
14. Jahrhundert Anbau der Sakristei
1750 Brand des Kirchturms
1820 Abriss des nördlichen Chorturmes
1896 Montage der Kirchenuhr mit den vier äusseren Zifferblättern
1953 Abriss des nördlichen Seitenschiffes und
1955 Anbau der neuen Kirche

Glocken der Pfarrkirche

Name

Gegossen

Maße

Inschrift

Josefglocke

1948

Gewicht 36,16z, Durchmesser1,52m

„Gehorsam künd ich, der nie Wankt in Leid und Sterben, Schutz und Hort. An Aufruhr ist die Welt erkrankt. Befehl euch in das ewige Wort."

Walburgisglockemusste 1942 abgeliefert werden
wurde 1947 von Hamburg zurück nach Overath gebracht

1752

Gewicht 22,28z, Durchmesser 1,23 m

„St. Walburga heiß ich, die Lebenden berufe ich, die Toten beläut ich, das Donnerwetter vertreib ich, Bartholomaeus Gunder goß mich in Köln, Anno 1752."

Marienglocke

1948

Gewicht 14,86z, Durchmesser 1,11 m

1. Seite: „O Rex Glorie Veni Christe cum Pace. O König der Herrlichkeit, komm Christus mit Frieden."

2. Seite: „Ave Maria Regina Pacis, Ora pro nobis. Sei gegrüßt Maria, du Königin des Friedens. Bitte für uns."

Cyriakusglocke

1922

Gewicht 9,21z, Durchmesser 0,93m

„Die vorige Glocke raubt o weh, der Heimat großes Leid, die neue schenkt o Freud, der Pfarre Frömmigkeit dem hl.Cyriakus."

Annaglöckchen

Von der Burg Bernsau, beim Zerfall an die Abtei Cyriak, nach Auflösung 1803 an die Pfarrkirche.

1541

1,o8z Durchmesser 0,45 m

„Jesus Maria im Jahre 1541 gegossen von Albert Hachmarm, gestiftet von Werner von Hochstaden, Amtmann zu Grevenbroich und Mönchengladbach."

Orgel

Das heutige Orgel ist selbstverständlich nicht das erste Instrument in Overath. Bereits im 18. Jahrhundert befand sich in der alten Kirche eine Orgel mit 13 Registern, die damals 63 Reichstaler kostete. Dieses barocke Werk tat, wenn auch 1875 überarbeitet und erweitert, bis 1924 seinen Dienst. Nach gut 150 Jahren war das Werk allerdings in einem solch schlechten Zustand, dass die Bonner Firma Klais 1925 einen Neubau erstellte. Diese Instrumente standen bis zum großen Umbau auf einer Holzempore im Westteil der alten Kirche.

Mit dem Anbau der neuen Walburgakirche 1953/54 ging auch eine Umgestaltung der Orgel einher. Die Firma Gebr. Krell setzte das Werk 1957 unter erheblichen Eingriffen in die neue Kirche um. Leider erwies sich jedoch der Umbau als nicht sonderlich geglückt, so dass 1971 und zuletzt 1982 weitere Renovierungen und Reparaturen verschiedener Orgelbauunternehmen von Nöten waren.

Die letzte große Orgelbaumaßnahme übernahm die Firma Weyland aus Opladen, die die Orgel in ihrer jetzigen Gestalt erstellte. So beinhaltet das Instrument heute Pfeifen der Orgeln von 1924, 1957 und neue von 1982. Dabei ist eine runde Abmischung der Pfeifensubstanz jedoch leider nicht optimal gelungen. Das Orgelprospekt (Schauseite) bildet nun jedoch eine befriedigende Lösung und einen gelungen Abschluß des Kirchenraumes.

Heute verfügt das Werk über 38 Register auf 3 Manualen (Tastenreihen für die Hände) und Pedal (Tastenreihe für die Füße) und ist damit das größte im Umkreis. Insgesamt sind 2.490 Pfeifen aus Holz, Kupfer und Zinn-Blei-Legierung vorhanden, deren Größe von nur 4 mm bis 5 m reicht. Spiel- und Registertraktur (Schleifladen) sind elektrisch angelegt, was die Anschaffung eines fahrbaren Spieltisches und damit Vorteile bei der Arbeit mit den Chorgruppen ermöglichte

Die Orgel ist mit einer 64-fache Setzeranlage ausgestattet, die das Abspeichern von Registerkombinationen erlaubt.

Die Disposition der Orgel

Manual I - Hauptwerk

Manual II – Brustwerk (schwellbar!)

Manual III - Schwellwerk

Pedal

Prinzipal 8‘
Gedackt 8‘
Salicional 8‘
Oktave 4‘
Rohrflöte 4‘
Quinte 2 2/3‘
Waldflöte 2‘
Mixtur IV-V
Trompete 8‘
Tremulant
II – I
III - I

Rohrflöte 8‘
Dolce 8‘
Blockflöte 4‘
Gemshorn 4‘
Principal 2‘
Quinte 1 1/3‘
Cymbel III
Krummhorn 8‘
Tremulant
III – II

Bordun 16‘
Holzflöte 8‘
Gemshorn 8‘
Viola 8‘
Principal 4‘
Koppelflöte 4‘
Nasard 2 2/3‘
Flageolett 2‘
Terz 1 3/5‘
Scharf IV-V
Dulcian 16‘
Oboe 8‘
Tremulant

Principalbaß 16‘
Kontrabaß 16‘
Subbaß 16‘
Oktavbaß 8‘
Pommer 8‘
Choralbaß 4‘
Nachthorn 2‘
Rauschwerk III
Posaune 16‘
I – P
II – P
III – P

Zur Weichnachtszeit: die Krippe

Weihnachtskrippe von St. Walburga

Die Krippe wird aus bekleideten Figuren aufgebaut.

Die zentrale Szene mit Maria, Josef und dem Kind in der Krippe in grösserer Auflösung (150 kByte)

Lage der Pfarrkirche in Overath

Strassenkreuzung der Overather Hauptstrasse mit der B484 nach Siegburg


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