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Katholische Kindertagesstätte
St. Walburga Overath

Computereinsatz
in der Kindertagesstätte

Vorgeschichte

Computereinsatz
in der Kindertagesstätte
St. Walburga Overath

Computereinsatz in unserer Kindertagesstätte!
Ja, muss das denn sein??? Nö, muss nicht, macht aber Spaß und Sinn!!! Wovon ich schreibe? Von unseren ersten Erfahrungen mit dem Computereinsatz in der pädagogischen Arbeit.

Zunächst aber der Vollständigkeit halber ein kurzer Rückblick:
Im Kindergartenjahr 1998/1999 sprachen mich drei Frauen aus dem Elternrat an:„Sagen Sie mal, Frau Krüger, was halten Sie eigentlich von Computern im Kindergarten?" „Finde ich toll, der Computer erleichtert mir meine Arbeit ganz ungemein", antwortete ich (reichlich naiv). „Nee, nee, das meinen wir aber nicht, wir meinen den Computereinsatz in der pädagogischen Arbeit."

Ups, da war ich auf dem kalten Fuss erwischt, denn davon hatte ich absolut keine Ahnung. Da half nichts, ich musste Farbe bekennen. Die Reaktion darauf war recht erfreulich: „Hätten Sie denn etwas dagegen, wenn wir ein Konzept entwickeln, so eine Art Vorschlag für die pädagogische Arbeit mit Computern?" Prima, Eigeninitiative von Eltern find` ich gut. So, jetzt wollte ich aber nicht so ganz so dumm dastehen und bat die Mütter um einen Einblick in Kindersoftware. Ich muss schon sagen, was ich dabei entdeckte hat mich in Erstaunen versetzt. Ob es jetzt „Löwenzahn", „Petterson und Findus" oder aber auch „Darby, der Drache" war. Es hat mir grossen Spass gemacht, in diese Welt einzutauchen. Abwechslungsreich, lehrreich, unterhaltsam, so mein erstes Urteil.

In der Zwischenzeit waren die drei Mütter mit Recherche zu ihrem Vorhaben befasst, es wurde via Telefon, Internet und Post Kontakt geknüpft zu Fachleuten und Einrichtungen, die bereits Erfahrungen mit dem Computereinsatz im Kindergartenbereich haben. Vom Ergebnis war und bin ich beeindruckt. Das Konzept ist informativ, sachlich und (das ist gar nicht so unwichtig) auch für Laien verständlich!

Um die Kosten so gering wie möglich zu halten (keine KiTa hat Geld zuviel) wurden Sponsoren aufgetrieben: Die Firma Ford spendete uns insgesamt sechs Computer einer ausgesonderten Rechnergeneration, von denen wir zwei behalten haben und vier an die Grundschule weitergegeben haben. Ein Kindergartenvater spendete uns die notwendigen Betriebssysteme und eine Soundkarte nebst Lautsprechern. So blieben für uns nur noch die Kosten für die Anschaffung von Kindersoftware. Kleiner Tipp: Eine Lebensmittelkette, die für ihre niedrigen Preise bekannt ist, hat von Zeit zu Zeit gute Kindersoftware zu Spottpreisen!

Vermutlich haben wir uns der Thematik „Computer im Kindergarten" zu naiv genähert. Denn einige Eltern hatten grosse Bedenken, z.B. dass ihre Kinder nur noch vor dem Computer sässen und andere, als wichtiger erachtete, Angebote (Waldtag oder Bewegungsbaustelle) nicht mehr wahrnehmen würden. Andere Eltern waren wiederum völlig begeistert.

Wir berieten uns im Team, setzten uns mit der diversen Software auseinander und entschlossen uns zu folgender Einsatzmöglichkeit:

Wir möchten Computer nicht im Freispiel am Vormittag einsetzen,
sondern im Nachmittagbereich,
genauer in Arbeitsgemeinschaften.

So haben Eltern die Möglichkeit, selber über eine Teilnahme ihrer Kinder zu entscheiden.

Bisher haben wir eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Titel "Viele kleine Wassertropfen" durchgeführt, weitere sind in der Planung.

Falls Sie Fragen oder Anmerkungen zu dieser Thematik haben, so freue ich mich über Ihre Rückmeldung, meine email-Adresse lautet: kita@st-walburga.de

Heidi Krüger, Leiterin

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