Feuer flackert im Kamin,
die Alte starrte vor sich hin.
Sie starrt ins Leere mit reglosem Gesicht,
ich trat ins Zimmer sie bemerkte mich nicht.
Doch dann legt sich ihre Stirn in Falten,
sie schien ein Zwiegespräch zu halten.
Leise murmelte sie vor sich hin,
hatte alles einen Sinn.
Sie riß die Augenbrauen nach oben,
ihre Gedanken schienen zu toben.
Im Zimmer kein Licht, sie saß im Dunkeln,
das Feuer ließ ihre Augen funkeln.
Die erhobene Hand sank auf die Knie,
ich fragte mich, was dachte sie.
Eine gehäkelte Stofa umhüllte den Rücken,
an ihren Stuhl gelhnt standen zwei Krücken.
Viele Falten in ihrem lieben Gesicht,
leicht war ihr Leben sicher nicht.-
Manchmal schien sie ein bißchen verhärmt,
doch sie genoß das Feuer das sie wärmt.
Eine Träne lief ihr übers Gesicht,
verstohlen wurde sie weggewischt.
Die Tür ging auf jemand machte Licht,
und es veränderte sich ihr Gesicht.
Ihr Enkelkind hopste auf ihren Schoß
was die Alte offensichtlich genoß.
Ein mildes Lächeln huscht übers Gesicht.
Vergessen hat man sie hier nicht.
Leise wend ich mich ab,
laß sie allein mit dem Kind,
die scheinbar beide sehr glücklich sind.
Einmal erlöscht der Feuerschein,
einmal wird auch sie nicht mehr sein.
Im Kreislauf des Lebens so wird es sein,
sitzt dann der Enkel im Feuerschein.